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Sonntag · 28 | 08 | 2016
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CT-gesteuerte Schmerztherapie

» CT - Schmerzbehandlung
» Periradikuläre Therapie
» Facetteninfiltration
 



Für Patienten mit Wirbelsäulenproblemen können wir aufgrund unserer technischen Ausstattung
und fachlichen Erfahrung folgende Behandlungsmöglichkeiten anbieten:
  • CT-gesteuerte periradikuläre Therapie (PRT)
  • CT-gesteuerte Facettentherapie (FT)
Die Periradikuläre Therapie* und die Facetteninfiltration* dienen zur Linderung oder Beseitigung chronischer Schmerzzustände im Rückenbereich, wenn andere konservative Verfahren keine Besserung bringen konnten.


CT - Schmerzbehandlung

Die Computertomographie arbeitet mit einer Röntgenröhre, die den Körper umkreist. Detektoren fangen die aus dem Körper austretenden Röntgenstrahlen auf. Ein Computer errechnet daraus die Schnittbilder des menschlichen Körpers. Diese Schnittbilder können wieder zu einer räumlichen Darstellung (3D-Darstellung) zusammengesetzt werden.

Schmerzen im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule sowie der Kreuz-/Darmbeingelenke entstehen häufig durch ausgeprägten Verschleiß der Wirbelbogengelenke. Auch Gelenkentzündungen können vorliegen, wie es z.B. an den Kreuz-/Darmbeingelenken der Fall sein kann. Daneben können auch Schmerzen nach Bandscheibenoperationen durch Knochenverschiebungen oder Narbenbildungen auftreten.

Bleiben die üblichen therapeutischen Maßnahmen ohne Erfolg und kann das Gelenk durch die üblichen Maßnahmen nicht ausreichend behandelt werden, so bietet sich das gezielte Einbringen von schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten an.


Die Computertomographie bietet durch die exakte Darstellung die Möglichkeit, diese Medikamente genau an den Ort der Schmerzentstehung zu bringen. Leider entsteht jedoch der Schmerz nicht nur aus einem Punkt. Daher ist vor einem längeren Behandlungszyklus auch bei der CT-Schmerzbehandlung zunächst eine Probebehandlung notwendig. Die Gelenkveränderungen werden zunächst im computertomographischen Bild dargestellt. Die Lage der Veränderungen kann dann ausgemessen und ihre Lokalisierung innerhalb des Körpers bestimmt werden. Mittels Lichtlinien kann diese Messung dann auf die Körperoberfläche übertragen werden. Die Punktionsstelle zur Einbringung der Medikamente lässt sich somit exakt festlegen. Die Lage der Nadelspitze wird durch eine CT-Aufnahme überprüft. Sobald der entsprechende Bereich erreicht ist, wird die Medikamentengabe durchgeführt.

Jede einzelne derartiger Anwendungen nimmt nur wenige Minuten Zeit in Anspruch; damit ein nachhaltiger schmerzlindernder Effekt erzielt wird, sollte die Therapie 6-8mal durchgeführt werden, wobei sich Behandlungsabstände von 2 Wochen bewährt haben. Nach der Medikamenteneinbringung ist es sinnvoll, dass Sie 30 Minuten in der Praxis verbleiben, um eventuelle Spätreaktionen feststellen zu können. Nebenwirkung sind Blutergüsse (Hämatome) an der Einstichstelle. Weiterhin sind mögliche Nebenwirkungen der eingebrachten Medikamente zu beachten.

Wichtige Patienteninformation:
Änderung des Leistungskatalogs der Gesetzlichen Krankenversicherung
Muster für die Kostenabrechnung nach der GOÄ
   



Periradikuläre Therapie

Radix ist die Wurzel, in diesem Fall eine Nervenwurzel. Es sollen bei dieser Therapie schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente direkt an den schmerzenden Nerven heran gebracht werden und diesen umfliessen (peri=herum). So kann eine sehr hohe Konzentration der Wirkstoffe direkt am Ort der Schmerzentstehung erreicht werden. Dies wäre bei der Einnahme über den Magen nicht möglich, da dann die schmerzstillenden Substanzen im ganzen Körper verteilt werden und so nicht mehr gezielt nur dort wirken wo sie wirklich gebraucht werden.


Facetteninfiltration

Das Facettengelenk heisst auf deutsch kleines Wirbelgelenk. Diese Gelenke sind die Verbindung zwischen 2 Wirbelbögen. Die Gelenke neigen zur Abnutzung (Arthrose) und können starke Schmerzen verursachen. Hier werden die Medikamente ebenfalls direkt an den Ort der Schmerzentstehung gespritzt, nämlich direkt in die Gelenke.  


 
 

Letzte Aktualisierung:
22.08.2016


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